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Frühlingskonzert
Programm
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Domenico Scarlatti (1685-1757)
Sonate Pastorale e-moll
Louis Claude Daquin (1694-1772)
Der Kuckuck
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
"Frühlings-Sonate" F-Dur op. 24
Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo: Allegro molto
Rondo: Allegro ma non troppo
*********Pause *********
Robert Schumann (1810-1856)
Frühlingsgesang für Klavier
Johannes Brahms (1833-1897)
"Regenlied-Sonate" G-Dur op. 78
Vivace ma non troppo
Adagio
Allegro molto moderato
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Die Komponisten
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Domenico Scarlatti, 1685 in Neapel geboren und 1757 in Madrid gestorben. Ausbildung
u.a. bei seinem Vater, dem berühmten Komponisten Alessandro Scarlatti. 1703 wurden seine ersten Opern aufgeführt.
1709 soll er in Rom den gleichaltrigen Händel am Cembalo besiegt haben, der ihn jedoch im
Orgelspiel übertraf. 1715 Kapellmeister an der Peterskirche in Rom, 1719 Cembalist in
London, 1721 in Lissabon. Erst nach dem Tod des Vaters 1725 konnte sich der Sohn
aus dessen Schatten lösen und übersiedelte 1729 an den Hof in Madrid. Hier, unter spanischem
Einfluss, entstanden ab 1738 seine über 500 meist einsätzigen Cembalosonaten.
Louis-Claude Daquin, 1694 in Paris geboren und dort 1772 gestorben. Das Wunderkind
spielte bereits mit sechs Jahren am Hof Ludwigs XIV. Ab 1706 glänzende Karriere
als Organist in Paris, 1739 an der Chapelle Royale, seit 1755 an der Kathedrale Notre-Dame.
Der Publikumsandrang bei seinen nächtlichen Improvisationen soll öfters die Polizei zum Einschreiten
veranlasst haben.
Robert Schumann, 1810 in Zwickau geboren und 1856 in Endenich bei Bonn gestorben.
Seit 1828 Klavierunterricht bei Friedrich Wieck. Nach einer Begegnung mit Paganini
gibt er das Jurastudium auf und beschließt, Pianist zu werden. Übertriebene Fingerübungen
führen zu einer Lähmung des Mittelfingers. Seither als Komponist und Musikschriftsteller
tätig. Die Werbung um Wiecks Tochter Clara (geb. 1819) wird von diesem abgelehnt;
erst nach einem Gerichtsverfahren können die beiden 1840 heiraten. Häufige
Depressionen gipfeln 1854 in einem Selbstmordversuch. Tod in einer Nervenheilanstalt.
Johannes Brahms, 1833 in Hamburg geboren und 1897 in Wien gestorben. Mit zehn
Jahren tritt das Wunderkind erstmals öffentlich auf, mit zwanzig unternimmt er seine
erste Konzertreise, auf der er das Ehepaar Schumann kennenlernt. Robert fördert ihn;
mit Clara verbindet ihn eine lebenslange Freundschaft. Seit 1862 als Dirigent in Wien. 1895 zeigt
ihn ein Deckengemälde der Zürcher Tonhalle in einer Reihe mit Beethoven und Wagner.
Ludwig van Beethoven mehr Information vom Event vom 18. Februar
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Die Interpreten
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Elizabeth Hopkins, in Schottland geboren, erhielt ihre Ausbildung am Londoner Trinity
College of Music, der Münchner Hochschule für Musik und am Salzburger Mozarteum.
Seit vielen Jahren tritt sie als Solopianistin und Kammermusikerin im In- und Ausland
auf. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den seit 1995 von ihr gestalteten
Gesprächskonzerten, die das Publikum in die Welt der Klassik einführen. Bei den
Abenden in der “Blackbox” des Münchner Gasteig ist u.a. Boris Kucharsky ihr Partner.
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Boris Kucharsky ist 1971 in Dortmund geboren
und begann im Alter von sieben Jahren,
Geige zu spielen. Seit 1984 Schüler an
der Londoner Yehudi-Menuhin-Schule, an
der Menuhin junge Musiker aus aller Welt
mit dem Ziel der Völkerverständigung versammelte.
Der Geigenvirtuose wurde ihm
Lehrer und Vorbild. Weitere Studien an der
Musikhochschule Köln und der Yale-Universität.
Seit Jahren konzertiert Kucharsky in
ganz Europa, regelmäßig auch in den USA.
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